Feuerwehrverein Hardert - Hardert

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Feuerwehr-Verein
Hardert        
Am 3. März 1996 wurde der Feuerwehrverein Hardert gegründet. Anlass war die Umstrukturierung der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Rengsdorf und die Zusammenlegung des Löschzuges Hardert mit dem Löschzug Rengsdorf. Die aktiven und passiven Mitglieder der Feuerwehr Hardert hatten den Wunsch, die Kameradschaft weiterhin zu pflegen, Traditionen fortzuführen und sich am Dorfleben zu beteiligen. In der Überzeugung, diese Ziele in einem Verein am besten verfolgen zu können, nahmen 26 Mitglieder an der Gründungsversammlung des Feuerwehrvereins Hardert teil.

Heute gehören zu den Zielen des Vereins u.a. die Förderung des Feuerwehrgedankens, die Unterstützung des Feuerwehrwesens in der Gemeinde und die Wahrnehmung sozialer Belange der Mitglieder. Zur Kameradschaftspflege werden Touren und gemütliche Zusammentreffen organisiert, so zum Beispiel Mehrtagestouren mit Partner.

Die Mitglieder beteiligen sich auch an den Dorffesten und Gemeinschaftsaktionen wie der Waldsäuberung. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören aktive und ehemalige Feuerwehrangehörige, sowie Förderer der Feuerwehr.

Ansprechpartner: 

1. Vorsitzender Dirk Anhäuser

2.Vorsitzender Wolfgang Dittrich

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hardert begann mit der Gründung im Jahr 1887. Vorher gab es die freiwillige Bürgerhilfe, d. h. jeder Bürger stellte sich bei den Löscharbeiten zur Verfügung. Das Löschen war gewöhnlich nur mit Wassereimern und Feuerpatschen möglich. Nach 1877 erhielten die Gemeinden der Bürgermeisterei Rengsdorf von der Provinzial-Feuersozietät in Düsseldorf Feuerlöschspritzen. Diese Spritzen mussten manuell betätigt werden und entnahmen das Löschwasser einem Brandweiher. Am 29. Januar und 11. Mai 1907 wurde der Brandschutz durch den Gemeinderat neu geregelt. Der Brandweiher wurde durch Verkauf aufgegeben, offenbar konnte das Löschwasser der neu verlegten Wasserleitung entnommen werden. 

Die erste Motorspritze wurde 1960 aus zwei alten Spritzen zusammengebaut. Die Ausrüstung mit einer neuen Tragkraftspritze TS8/8 erfolgte 1965. Für den Transport war die Pumpe auf einem TSA (Tragkraftspritzenanhänger) verladen, der von einem Traktor gezogen wurde. Als Ersatz für den Anhänger erhielt die Wehr 1980 ein TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug). Beim Bau eines neuen Gerätehauses erbrachten die Kameraden 1984 eine große Eigenleistung. Das Gebäude wurde an die ehemalige Grundschule angebaut und bis zur Zusammenlegung mit Rengsdorf 1996 genutzt. Das alte Spritzenhaus dient heute der Gemeinde als Gerätelager. In dem 1984 errichteten Feuerwehrhaus befindet sich nach einem Umbau der Harderter Kindergarten. 

Während ihres fast 110-jährigen Bestehens kam die Feuerwehr Hardert bei vielen kleine Einsätzen den Mitbürgern zur Hilfe. Auch wurde sie zu mehreren Großeinsätzen gerufen wie dem Brand eines bäuerlichen Anwesens am 29. Januar 1929. Besonders an dem Wirtschaftsgebäude entstand ein großer Schaden, da die Hydranten zugefroren waren. Die Motorspritze von 1960 bestand ihre Bewährungsprobe beim Großbrand der Mühle Dörnemann in Straßenhaus 1961. Um einen Großeinsatz handelte es sich auch 1967 beim Brand im Hotel zur Linde. Hierbei wurde ein Saal zum Raub der Flammen, der unter dem Namen "Blaue Grotte" weitbekannt war. Am 17. November 1973 fielen Scheunen und Stallungen des Anwesens Alsdorf einem Großbrand zum Opfer. Vier Löschzüge mit 70 Wehrleuten und mehreren Tanklöschfahrzeugen mussten sich zunächst auf den Schutz eines Nachbarhofes beschränken und konnten den Brand erst nach Stunden löschen. Die Kameradschaft im Löschzug zeigte sich jedoch nicht nur bei Einsätzen. Die 1965 an Himmelfahrt erstmals veranstaltete "Schnitzeljagd" wurde schnell ein fester Termin und war aus dem Jahreskalender nicht wegzudenken. Die Kameradschaftskasse verzeichnete in diesen Jahren einen Mitgliederbeitrag von 0,25 € pro Monat. Das erste Feuerwehrfest 1962 trug zu einer Stärkung des Kassenbestands bei und bot den Wehrleuten die Möglichkeit sich in den neuen Ausgehuniformen zu präsentieren. 

Der Brand- und Katastrophenschutz im Bereich der Ortsgemeinde Hardert gehört heute zu den Aufgaben des Löschzuges Rengsdorf der Freiwilligen Feuerwehr Verbandsgemeinde Rengsdorf. Bei der Zusammenlegung 1996 entschlossen sich von den18 aktiven Kameraden 13 zum Übertritt nach Rengsdorf. Heute sind noch 9 Mitglieder des Feuerwehrverein Hardert aktiv. Gemeinsam wird im Löschzug Rengsdorf die Tradition aller Feuerwehren fortgeführt, die Hilfe für den Mitmenschen, gemäß dem Motto:

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr. 




wie 2005 in die Pfalz mit einem Besuch des ZDF in Mainz 




oder im Jahr 2008 nach Willingen.   


Außerdem werden auch Tagesausflüge unternommen. Hierzu gehört auch die alljährliche Schwarze Tour, die 2008 zur Feuerwehr nach Neuwied führte. 



Der Feuerwehrverein veranstaltet Feste in der Ortsgemeinde. So wurde 2008 das erste Harderter Mega-Kicker ausgerichtet.




Feuerwehrfest 1962 





Der Feuerwehrverein veranstaltet auch regelmäßige Ausflüge wie hier nach Erfurt.




Feuerwehrgerätehaus Rengsdorf, Einweihung Juni 2000
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